Sanierung der Bahnübergänge der ehemaligen Kreisbahn in
Voerde-Friedrichsfeld verzögert sich.

Schwellenwechsel am 13. und 20. Dezember

VOERDE-FRIEDRICHSFELD. Aufgrund von einer unvorhersehbaren Bodenbeschaffenheit
verschieben sich die Sanierungsarbeiten der Bahnübergänge der ehemaligen Kreisbahn in Voerde-Friedrichsfeld um eine Woche. Die Gleisschwellen am Bahnübergang „Am Franzosenfriedhof“ werden nun voraussichtlich am Montag, 13. Dezember, getauscht.

Die Sanierung der Schwellen des Bahnübergangs im Bereich der Bogenstraße ist am Montag, 20. Dezember, geplant. Ursprünglich sollten die Bahnübergänge am 6. und 13. Dezember saniert werden. Die Arbeiten, die durch die DeltaPort GmbH & Co. KG durchgeführt werden, sollen jeweils um 7 Uhr beginnen und voraussichtlich einen Tag dauern, sodass die Bahnübergänge nachmittags wieder freigegeben werden können. Nach dem Tausch der Schwellen wird der Bahnübergang provisorisch wiederhergestellt.

Am Dienstag, 21. Dezember, wird voraussichtlich die sogenannte Stopfung der beiden Bahnübergänge durchgeführt, die die Bahnübergänge in ihren Endzustand bringt. Bei der Stopfung wird der Schotter unter der Schwelle stark verdichtet, wodurch eine stabile
Auflage für die Schwellen entsteht.

Quelle: Stadt Voerde

Park and Ride auf smarte Art – digital einen Parkplatz am
Weseler Bahnhof finden, 64 neue Stellplätze

WESEL. Wer in die großen umliegenden Ballungsgebiete (Ruhrgebiet und Rheinland) möchte, steigt dazu gerne auf die Bahn um. Vor allem Pendlerinnen lassen häufig ihr Fahrzeug in Wesel am Hauptbahnhof stehen. Die angrenzende P+R-Anlage (Park and Ride) ist bei vielen ein beliebter Anlaufpunkt, um das Auto kostenlos zu parken. Vor wenigen Tagen haben notwendige Vorarbeiten (Erdarbeiten) für eine neue Parkfläche am Bahnhof im Bereich der Friedenstraße / Kurt-Kräcker-Straße, der Richelswiese, begonnen. Dort entstehen auf der geschotterten Freifläche im Frühjahr 2022 64 neue Stellplätze. Das Besondere ist, dass die neuen Parkplätze mit einem modernen Erfassungssystem bestückt werden. Dadurch können Nutzerinnen der App des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) in Echtzeit sehen, ob die Parkplätze belegt sind. So können Pendler*innen voraussichtlich ab Sommer 2022 von zuhause aus ihre Fahrt besser planen. Das spart Zeit und häufig „Nerven“. Die VRR-App kann in den gängigen App-Stores kostenlos heruntergeladen werden.

Das Erfassungssystem wird von der Weseler Firma LASE PeCo Systemtechnik
GmbH installiert. Bevor die hochmoderne Technik verbaut wird, beginnt die Firma
Geerling+Berndsen aus Emmerich zunächst im Frühjahr 2022 mit dem eigentlichen
Bau der neuen Parkplätze. Geplant ist, die neuen Stellplätze im Sommer 2022
freizugeben.
Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei ca. 365.000 Euro. Davon fördert 90
Prozent (etwa 328.700 Euro) der VRR.

Nachdem die neuen Stellplätze fertiggestellt sind, werden zudem unter anderem 13
neue Bäume gepflanzt. Dadurch wird ein weiterer, wichtiger Beitrag für die Umwelt
geleistet.

Quelle: Stadt Wesel

Verkehrshinweis: Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke

WESEL.

Vom 10. Juni 2021 bis voraussichtlich zum 12. Juni 2021 wird die Theodor-Heuss-
Brücke in Wesel (Isselstraße) saniert. Während der Bauzeit kommt es zu
Einschränkungen des Straßenverkehrs.

Umleitung eingerichtet
Stadtauswärts wird die Fahrbahn auf der Theodor-Heuss-Brücke gesperrt. Der
Verkehr wird über die Schermbecker Landstraße und die Hagerstownstraße
umgeleitet. Stadteinwärts können Verkehrsteilnehmer/innen die Brücke nutzen.

Für Radfahrer und Fußgänger bleibt die Brücke in beiden Richtungen offen.
Die Instandsetzung ist erforderlich, da die Fahrbahndecke Schäden aufweist.
Durchgeführt werden die Arbeiten von der Firma Mesken aus Bocholt.

Quelle: Stadt Wesel

Die „neue“ Kurze Straße

WESEL. Im Spätsommer 2020 haben die Bauarbeiten an der Kurzen Straße begonnen.
Zusammen mit den Stadtwerken Wesel GmbH und dem ASG Wesel erneuerte die
Stadt Wesel aufwendig in acht Monaten die Straße und den Kanal.
Die Kurze Straße ist eine Einbahnstraße in der Weseler Innenstadt. Sie befindet sich
unmittelbar an dem Marien-Hospital. Erbaut wurde sie in den 1950er Jahren. In den
Nachkriegsjahren wurden viele Gehwege sehr schmal angelegt. So war der Gehweg
in der Kurzen Straße zum Teil nur 60 Zentimeter breit. Vor allem Menschen, die auf
barrierefreie Wege angewiesen sind, hatten ihre Probleme. Rollatoren oder
Kinderwagen konnten so gut wie gar nicht auf dem Gehweg genutzt werden. Zudem
befand sich die Fahrbahn in einem desolaten Zustand. Aufgetretene Risse im
Asphalt wurden in der Vergangenheit lediglich „geflickt“.

Die Kurze Straße präsentiert sich nun in neuem Glanz. Zeitgemäß wurde sie
barrierefrei in Pflasterbauweise zum verkehrsberuhigten Bereich ausgebaut. Dadurch
profitieren vorrangig Fußgänger*innen, insbesondere mobilitätseingeschränkte
Menschen. Zusätzlich konnten zwei Baumbeete angelegt werden. Eine neue
Parkbank lädt zum Verweilen ein.

Die gesamte Baumaßnahme hat ca. 339.000 Euro gekostet (125.000 Euro für den
Straßenbau und etwa 214.000 Euro für den Kanalbau).
Die Straße bleibt weiterhin eine Einbahnstraße.

Quelle: Stadt Wesel