Grünes Licht für moderne Ampel an der Kreuzung Feldstraße / Tannenstraße in Wesel

WESEL. Wie in privaten Haushalten können Lampen auch im öffentlichen Raum den Geist
aufgeben. Deshalb wartet und wechselt die Stadt Wesel regelmäßig die Glühlampen
der Ampelanlagen entlang der Weseler Straßen.

Wo sich Möglichkeiten ergeben, auf moderne, energiesparende Technik umzurüsten,
nutzt die Stadt Wesel die Gelegenheiten, so auch an der Kreuzung Feldstraße /
Tannenstraße. Dort wurden Anfang April die alten Glühlampen durch moderne LED-
Lichter ersetzt, da die alten Glühlampen seit Februar 2021 nicht mehr hergestellt
werden.

Im Zuge des Austauschs hat die Stadt Wesel ebenfalls die dahinter geschaltete
Technik (Steuergerät) auf den neuesten Stand gebracht.
Insgesamt kostet die Modernisierung der Ampel ca. 35.000 Euro.

Quelle: Stadt Wesel

Zuwachs in Obrighoven

Nicht Zweckbau, sondern neues Zuhause für Senioren

WESEL. Durch den Bau von Haus Aaper Busch tragen wir dazu bei, dass Menschen auch im fortgeschrittenen Lebensalter weiterhin in ihrem angestammten Lebensraum verbleiben können.

Das viergeschossige Gebäude der neuen Pflege- und Senioreneinrichtung mit einer Nutzfläche von 6.500 Quadratmetern soll ab Ende 2022 Platz für 84 stationäre Bewohnerinnen und Bewohner bieten. Geplant sind moderne Wohngruppen. Die zu je einer Wohngruppe gehörenden 17 Einzelzimmer bieten zirka 22 Quadratmeter Raum, alle ausgestattet mit eigener Nasszelle. Zudem soll es in jeder Wohngruppe auch Pflegebäder geben. Großzügige Gemeinschaftsräume sind vorgesehen, die Abwechslung und Zusammenkommen ermöglichen. 

Das Bauvorhaben wird rund 19 Millionen Euro teuer werden. Bei der Planung gab es es viele Parameter zu berücksichtigen, um einen idealen Lebensraum für die Seniorinnen und Senioren im Quartier auf dem Gesundheitscampus zu schaffen. Zusätzlich soll es noch die Angebote Tagespflege und Service Wohnen geben. Ferner sind 17 eigenständige Kurzzeitpflegeplätze vorgesehen. 

Quelle: Evangelisches Krankenhaus Wesel GmbH

Frohe Ostern!

Voerde. Frohe und GESUNDE Ostertage wünscht das Handwerker Magazin Team.🐣

Bleibt alle GESUND, motiviert und passt auf euch auf!

Euer „Das Handwerker Magazin“ Team

Nachhaltige Lebensräume auf den Dächern der Stadt

Flachdach sanieren, dämmen und nutzen

NRW. Der Freiraum der nachhaltig verdichteten Stadt liegt auf ihren Dächern. Das Flachdach ist dabei als Raumreserve eine echte Chance. Mit einer Begrünung sorgen Flachdächer zum Beispiel für ein besseres Stadt- und Gebäudeklima, ein gutes Regenwassermanagement sowie Erholungs- und Naturflächen. Ist der Dachaufbau noch intakt, lässt sich ein bestehendes Flachdach ohne Weiteres mit Mineralwolle (Stein- und Glaswolle) aufdämmen. 

Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI), sagt: „Mineralwolle verbessert den Wärmeschutz, sichert mit ihrer offenporigen Struktur den Schallschutz und als nicht brennbarer Dämmstoff den Brandschutz. Genau deshalb ist Mineralwolle bestens geeignet für anspruchsvolle Bauvorhaben wie eine Flachdachsanierung – besonders auch in lauten, dicht besiedelten Gebieten.“ 

Ein solches Bauvorhaben erhielt erst im letzten Jahr für seine gelungene Architektur eine Anerkennung beim Holzbaupreis 2020. Das Besondere: Kantstein Architekten stiegen dem alten Hamburger Wohnriegel aus den 1960er Jahren mit einem Holzaufbau und einer Mineralwolldämmung aufs Dach. Die Architekten schaffen aus ehemals ungenutzten Flachdachflächen in urbaner Nachbarschaft sehr nachhaltige, sichere und lebenswerte Wohn- und Außenräume. Ihr Sanierungsprojekt mit Holz und Mineralwolle ist deshalb prototypisch und beispielgebend für einen langlebigen und substanzerhaltenden Umgang mit Flachdachwohnhäusern der 1960er und 1970er Jahre. 

Der richtige Dämmstoff fürs Flachdach

Die Hersteller von Mineralwolle bieten spezielle Flachdachdämmplatten, die so druckstabil und belastbar sind, dass sie eine Nutzung der Dachfläche ermöglichen. Der Informationsdienst Holz schreibt außerdem in seiner Broschüre „Flachdächer aus Holz“: „Nichtbrennbare Mineralwolledämmstoffe bieten insbesondere bei großflächigen Dächern Vorteile, weil sie keinen Beitrag zur Brandlast leisten.“ FMI-Geschäftsführer Dr. Thomas Tenzler ergänzt: „Dämmplatten aus Mineralwolle ermöglichen außerdem, auch bei Flachdächern die Balkenlage zur Dämmung zu nutzen und so Aufbauhöhe zu sparen.“ So bleiben Dach- und Gebäudehöhen oft unverändert – ein entscheidender Punkt bei der Sanierung von denkmalgeschützten und baurechtlich eingeschränkten Gebäuden.

Und Mineralwolle kann noch mehr: Für Gründächer bieten einige Hersteller den Dachaufbau als Komplettsystem an. Bei diesem System punktet Mineralwolle nicht nur als brandschützende, wärme- und schalldämmende Flachdachdämmung, sondern dazu gehört auch eine weitere Vegetationsschicht aus nachhaltiger Mineralwolle als Pflanzsubstrat fürs Urban Gardening.

Zwei Varianten der nicht hinterlüfteten Flachdachsanierung mit Mineralwolle

Im Blog „Maximal Mineral“ zeigt der FMI, wie sich Flachdächer mit Mineralwolle sicher und schadensfrei sanieren und in nutzbare Flächen verwandeln lassen. Weil dabei einiges hinsichtlich Feuchteschutz und Abdichtung zu beachten ist, gehört die Flachdachsanierung immer in professionelle Hände. Deshalb kommen im Blog zwei Experten zu Wort: 

Der Flachdachexperte und Ingenieur Guido Worring erklärt die Sanierung eines nicht hinterlüfteten Flachdaches mit einer Überdämmung der tragenden Ebene. Mit Mineralwolle ist das ein sicherer Dachaufbau. Der Holzbauingenieur Jörg Bühler erläutert, worauf es ankommt, wenn man auch den Sparrenbereich bei Flachdächern mit Mineralwolle dämmt. Er verrät, welche Aspekte selbst Dachdeckerprofis oft nicht genug beachten. Mit diesen beiden Aufbauvarianten und den fachmännischen Tipps lässt sich ein Großteil der Flachdächer energetisch korrekt mit Mineralwolle sanieren und über viele Generationen erhalten.

Quelle:  FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI)

Energiequartier Schepersfeld bietet telefonische und digitale Beratung an

WESEL. Die Covid-19-Pandemie zwingt die meisten von uns, derzeit auf Home-Office umzustellen. Auch das Sanierungsbüro im MehrGenerationenHaus im Schepersfeld, Am Birkenfeld 14, ist bis auf weiteres nicht vor Ort besetzt. Daher bietet das Sanierungsmanagement für die Bewohner*innen und Immobilienbesitzer*innen im Schepersfeld sowohl telefonische als auch digitale Beratungen via E-Mail oder Videokonferenz zu den Themen: energetische Gebäudemodernisierung, Energiesparen und Fördermöglichkeiten an.

„Das Interesse an energetischen Modernisierungsmaßnahmen im Energiequartier Schepersfeld ist seit Projektbeginn ungebrochen groß“, erläutert Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. „Es sind bereits acht Anträge auf Förderung bei uns eingegangen, und wir konnten schon fünf Förderbescheide ausstellen und sie den Antragstellern zusenden. Das verdeutlicht uns, dass gute Wohn- und Lebensumstände wichtig sind und unsere Entscheidung, das Projekt Energiequartier Schepersfeld mitten in der Pandemie zu beginnen, genau richtig war“, betont Westkamp. „Durch die verschiedenen Maßnahmen leisten die Bürger*innen nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz. Bei sinkenden Energiekosten sparen sie nach einer energetischen Sanierung auch Geld und steigern ihre Wohnqualität.“

Einen wesentlichen Beitrag zur erhöhten Modernisierungstätigkeit leistet die, eigens für das Energiequartier Schepersfeld entwickelte, städtische Förderrichtlinie: Der „Sanierungszuschuss Wesel-Schepersfeld“. Das Programm fördert zum Beispiel Maßnahmen rund um Dämmung, Fensteraustausch oder auch den Einsatz Erneuerbarer Energien mit direkten Zuschüssen. Der Sanierungszuschuss richtet sich an alle Eigentümer*innen, deren Immobilie im Quartier liegt. Das Quartier wird begrenzt von der Schermbecker Landstraße im Süden, der Hagerstownstraße im Osten sowie der Brüner Landstraße und den Bahngleisen im Nordwesten und Westen.

Bereits 44 Bürger*innen haben sich seit dem 27. Oktober 2020 mit einer Terminanfrage für eine kostenlose Erstberatung im Sanierungsbüro Schepersfeld an Sanierungsmanager Nikolai Spies gewandt. 30 nahmen dieses Angebot schon in Anspruch: „Ratsuchende informieren sich zu ihren individuellen Modernisierungsmöglichkeiten sowie vorhandenen Förderungen“, so Spies. 23 Ratsuchende ließen sich in einem nächsten Schritt von Akke Wilmes, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW, vor Ort an der eigenen Immobilie bzw. pandemiebedingt via Telefon oder Videokonferenz beraten.

Bislang wurden 6.060 Euro an Fördergeldern für 2020 bewilligt. Für das Jahr 2021 stehen aktuell noch 34.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Schnell sein lohnt sich also, denn die Ausschüttung der Fördergelder erfolgt nach Eingang der Anträge.

Bei Fragen rund um die Förderrichtlinie und das Beratungsangebot steht Herr Nikolai Spies dienstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für eine individuelle und kostenlose Energieberatung telefonisch unter 0281 / 203-2778, via E-Mail unter info@energiequartier-schepersfeld.de oder nach vorheriger Absprache an der Immobilie im Schepersfeld zur Verfügung. Selbstverständlich immer unter Einhaltung der Coronaschutzverordnung. Die Sprechzeiten werden nach einer Lockerung der Coronaschutzmaßnahmen auch wieder persönlich im MehrGenerationenHaus Schepersfeld, Am Birkenfeld 14, angeboten werden.

Ein weiteres Angebot sind regelmäßige, kostenlose Themenabende für Bürger*innen im Quartier. Der nächste Themenabend „Heizen, Lüften, Schimmel vermeiden“ findet am 16. März 2021, um 18:00 Uhr, als Onlinethemenabend statt. Nähere Einzelheiten zum Programm erfahren Sie rechtzeitig aus der lokalen Presse oder über die genannte Internetseite. Eine Anmeldung zum Themenabend ist aber bereits jetzt beim Sanierungsmanagement möglich.

Aktuelle Termine und Informationen zum Energiequartier Schepersfeld sind über die Projektwebseite www.energiequartier-schepersfeld.de abrufbar.

Quelle: Stadt Wesel

Stadt Wesel vergibt Gaskonzession an die Stadtwerke Wesel GmbH

WESEL. Am Donnerstag, 11. März 2021, haben Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und der Geschäftsführer der Stadtwerke Wesel GmbH, Rainer Hegmann, den neuen Konzessionsvertrag über die Wegenutzung für das Gasnetz in der Stadt unterschrieben. Damit erhält die Stadtwerke Wesel GmbH nach Ausschreibung die Gaskonzession für weitere 20 Jahre. Der Vertrag gilt ab dem 1. Januar 2022 und läuft bis zum 31. Dezember 2041.

„Die Stadtwerke Wesel sind ein erfahrener Partner, der seit Jahrzehnten das Gasnetz in Wesel betreibt, wartet und instand hält. Sie werden somit ihr umfangreiches Know-How auch zukünftig in die Unterhaltung des Gasnetzes einbringen können“, fasst Bürgermeisterin Ulrike Westkamp die Vertragsunterzeichnung zusammen. Geschäftsführer Rainer Hegmann ergänzt: „Wir verfügen über Fachkräfte, die seit Jahren die zuverlässige Versorgung mit dem umweltschonenden, effizienten und kostengünstigen Energieträger Erdgas in unserer Stadt sicherstellen“. Zudem bedankt er sich bei dem Team der Stadtwerke Wesel und der Tochtergesellschaft NSG für die gute und engagierte Arbeit.

Der Rat der Stadt Wesel hat in seiner Sitzung im Dezember 2020 entschieden, den neuen Gaskonzessionsvertrag wiederum mit den Stadtwerken Wesel abzuschließen. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Geschäftsführer Rainer Hegmann freuen sich über die weitere Zusammenarbeit.

Quelle: Stadt Wesel

Step 1 beim Hausbau? Grundstücksvorbereitungen mit der Pabst Umweltservice GmbH!

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Wesel. Das Traumgrundstück ist gefunden und das Eigenheim ist umfassend geplant – doch Bäume, Hecken & Co. stehen genau dort, wo Sie bauen wollen? Dann sprechen Sie die Pabst Umweltservice GmbH an: Mit einer umfassenden Beratung, professionellen Maschinen und geschulten Mitarbeitern stehen sie Ihnen zur Seite. Hier erfahren Sie mehr über das Leistungsspektrum der Pabst Umweltservice GmbH beim Thema Hausbau!

Die Pabst Umweltservice GmbH agiert seit einigen Jahren als Dienstleister im Kreis Wesel und Umgebung. Mit modernster Technik bieten sie Ihnen ein breites Leistungsspektrum mit erfahrenen und gut geschulten Mitarbeitern an. Neben der Baum- und Landschaftspflege sowie der Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern sind sie auch im Segment der Erdbewegungen zuhause. Der optimale Ansprechpartner, wenn es um das Thema Grundstücksvorbereitungen geht!  

Baufeldrodungen

Hecken, Grünmaterial, Bäume & Co. stehen Ihrem Eigenheim im Weg? Die Pabst Umweltservice GmbH macht Ihnen den Weg frei: Das Leistungsspektrum reicht von der Entfernung der Wurzelstöcke bis hin zu kleinen Abbrucharbeiten. Zudem gehört auch das Abtragen von Mutterboden, der Aushub der Baugrube und der Abtransport des Erdaushubs in den ersten Bauabschnitt – auch bei diesen Arbeiten ist die Pabst Umweltservice GmbH der richtige Ansprechpartner. 

Ausschachtungen

Sie wollen die maximale Kapazität Ihres Grundstücks ausnutzen und einen unterirdischen Keller anlegen? Diese zeitintensive Arbeit übernimmt die Pabst Umweltservice GmbH gerne: Mit einem professionellen Maschinenpark legen sie schnell und gründlich eine Kellerausschachtung an!

Kanalanschlüsse

Jedes Grundstück benötigt eine eigene unterirdische Anschlussleitung, um Schmutzwasser fachgerecht in den örtlichen Kanal zu entsorgen. Doch damit nicht genug: Auch Regenwasser muss den Weg ins öffentliche Kanalisationsnetz finden. Die Pabst Umweltservice GmbH steht Ihnen bei jeglichen Arbeiten von Kanalbau- bis anschluss zur Verfügung!

Transportarbeiten

Egal ob Erdaushub, Grünschnitt oder ähnliches – Ihr Gut ist bei der Pabst Umweltservice GmbH in besten Händen. Als Dienstleistungsunternehmen passen sie ihre Leistungen an Sie an: Sowohl große Transporte als auch kleine Beförderungen bringen es sicher ans Ziel! 

Ihr Ansprechpartner:

Matthias Pabst 

02 81/ 47 55 56-0

info@pabst-umweltservice.de

www.pabst-umweltservice.de

Quelle: Pabst Umweltservice GmbH

MEHR ALS EIN ÖKOLOGISCHER TREND: FERTIGHÄUSER SIND SCHNELL GEBAUT UND ENERGIEEFFIZIENT

NRW. Fertighäuser in Holzrahmenbauweise werden immer beliebter. Circa 15 Prozent aller neuen Eigenheime in Deutschland sind solche Fertighäuser, also Bauten, deren Rohbau eine sehr hohe Vorfertigung aufweist. Erst auf der Baustelle werden die vorgefertigten Bauteile dann zusammengesetzt.

Hauskäufer schätzen zunehmend die vielfältigen Vorteile des Fertigbaus: Der hohe Grad der Vorfertigung garantiert optimale Qualität und viele der bereits auf dem Markt angebotenen Fertighaussysteme erfüllen die Normen eines Niedrigenergiehauses.

Große Marken und Systemanbieter von Fertighäusern dominieren derzeit den Markt. Das Portfolio besteht dabei meist aus einem überschaubaren Angebot an Haustypen, das sich nach dem Geschmack und Budget der Käuferschichten orientiert. Individuelle Fertighäuser – und damit eine unbegrenzte Auswahl an einzelnen „Bausteinen“ eines Fertighauses – erhält der Kunde jedoch nur von Architekten, deren Planung eng mit den Vorfertigungsprozessen verwoben ist.

Das Berliner Architekturbüro Müllers Büro (www.muellersbuero.com) errichtet seit 25 Jahren überwiegend Fertighäuser als Niedrigenergie- oder Passivbauten:

„Fertighäuser haben eine hohe Maßgenauigkeit, sprich eine hohe Qualität. Sie zeichnen sich durch kurze Bauzeiten aus und können es energetisch mit jeder konventionellen Bauweise aufnehmen. Wir entwerfen und bauen absolut individuell nach Kundenwunsch, sind aber kompromisslos bei der Qualität und Energieeffizienz“, sagt Inhaber Frank Müller.

Mineralwolle – ein exzellenter Baupartner

Eine effektive Wärmedämmung, etwa durch Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle), trägt entscheidend zur Energieeffizienz von Fertighäusern bei. Sie spart in der kalten Jahreszeit eine Menge Heizkosten und reduziert dadurch den Ausstoß von klimaschädlichem CO2. In den warmen Monaten schützt die fachgerechte Dämmung das Haus wiederum vor Hitze. Eine Mineralwolldämmung sorgt so übers Jahr hinweg für Wohlfühltemperaturen im ganzen Haus.

Neben den exzellenten Wärmedämmeigenschaften von Mineralwolle punkten noch weitere Vorteile des mineralischen Dämmstoffes bei den traditionell, in einer Holzständerkonstruktion errichteten Fertighäusern: Dank ihrer Nichtbrennbarkeit eignet sich Mineralwolle ideal, um einer tragenden Holzkonstruktion beste Brandschutzqualitäten zu verleihen. Die Außen- und Trittschalldämmung ist bei Gebäuden in leichter Bauweise ebenso wichtig. Mineralwolle verfügt in allen drei Bereichen über hervorragende Eigenschaften.

Frank Müller und sein Partner im Fertigteilbau, die Firma Kreutner & Schmälzlin Holzbau GmbH (www.ks-holzbau.de), bestätigen den Dreifachschutz von Mineralwolle:

„Von den zur Auswahl stehenden Wärmedämmmaterialien präferieren wir Mineralwolle, weil sie zusätzlich einen besonders guten Schallschutz leistet. Ebenso effektiv ist dieser nichtbrennbare Dämmstoff, wenn es darum geht, Schwelbrände innerhalb von Holzständerwänden zu verhindern.“

Dem Wand- und Deckenaufbau von Fertighäusern kommt daher eine große Bedeutung zu. Die regulären Außen- wie Innenwände beruhen auf einer Holzständerbauweise. Die Stärke der Hölzer in Außenwänden liegt bei 8 x 18 cm, wobei die Hohlräume der Wände als Wärmeschutz mit einer 18 cm dicken Schicht Mineralwolle der Wärmeleitgruppe (WLG) 035 ausgelegt sind. In den meisten Fällen wird auf der Außenseite noch eine Holzfaserplatte (80 mm) aufgebracht, um die Wärmedämmung weiter zu verbessern.

Fertighäuser: Positive Ökobilanz

Bewertet man die Bedingungen, unter denen Fertighäuser geplant, gefertigt und errichtet werden, so zeigt sich unterm Strich eine sehr positive Ökobilanz. Architekt Frank Müller resümiert:

„Die Holzständerbauweise ist sehr gut für das Wohnklima in Bezug auf die Wärme- bzw. Kältestrahlung. Außerdem ist ihr hoher Vorfertigungsgrad, verbunden mit kurzen Bauzeiten, aus ökologischer Sicht unschlagbar. Mineralwolle fügt sich mit ihren sehr guten multiplen Dämmeigenschaften sowie ihrer leichten Verarbeitung ideal in die Bauweise von Fertighäusern ein.“

Mineralwolle ist damit bereits heute ein wichtiger Teil einer nachhaltigen, klimafreundlichen Bauweise, die in Zeiten des ökologischen Umdenkens eine große Zukunft haben wird.

Quelle: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Mehr Geld vom Staat: Förderung für die Energetische Sanierung steigt bei Wohnhäusern auf 25% und bei Nichtwohngebäuden auf 20%

Höhere Energieeffizienz, Behaglichkeit und Sicherheit – eine Gebäudesanierung lohnt sich dreifach. Schon einzelne energetische Maßnahmen, wie z.B. eine Dämmung von Dächern, Außenwänden und Geschossdecken, verbessern langfristig das Klima und die Haushaltskasse.

NRW. Um Hausbesitzer, Pächter und Mieter von Wohn- und Nichtwohngebäuden finanziell noch besser bei der Sanierung zu unterstützen, ging am 1. Januar 2021 die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) an den Start. Die BEG verbessert die Förderung von Einzelmaßmaßnahmen bei energetischen Sanierungen. Für Wohngebäude bedeutet das ab sofort staatliche Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro pro Maßnahme und für Nichtwohngebäude bis zu 200 Euro pro saniertem Quadratmeter.

Energieeffizienz rechnet sich – aber nur mit den richtigen Experten

Für die energetische Sanierung eines Gebäudes, dessen Bauanzeige oder Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegt, können Antragstellende ab sofort einen Investitionszuschuss für entsprechende Einzelmaßnahmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA: www.bafa.de) beantragen. Zu den förderfähigen energetischen Einzelmaßnahmen gehören eine energieeffiziente Anlagentechnik (Beheizung, Lüftung), die Erneuerung von Fenstern, Außentüren sowie Dämmmaßnahmen an Dächern, Außenwänden oder Geschossdecken, z.B. mit Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle). Dabei sind die technischen Mindestanforderungen an die jeweilige Einzelmaßnahme einzuhalten und nachzuweisen.

Ganz gleich, ob es sich bei der zu sanierenden Immobilie um ein Wohn- oder Nichtwohngebäude handelt – um im Rahmen der BEG EM von noch höheren staatlichen Zuschüssen zu profitieren, schalten Sie vor Maßnahmenbeginn unbedingt einen Energieeffizienz-Experten (www.energie-effizienz-experten.de) ein. Nur der Energieeffizienz-Experte kann die für Sie und Ihr Gebäude besten Maßnahmen ermitteln und anschließend die maximale Förderung dafür beantragen. Zusätzlicher Pluspunkt: Auch die verschiedenen Energieberater-Leistungen sind förderfähig.

WOHNHÄUSER: BIS ZU 15.000 EURO FÖRDERUNG MIT 5%-ISFP-BONUS ERHALTEN

Pro Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle winkt bei der energetischen Wohnhaussanierung ein Investitionszuschuss von 20 % – die förderfähige Investitionssumme ist dabei auf 60.000 Euro gedeckelt. Planen Sie zum Beispiel, das Dach Ihres Wohnhauses mit Mineralwolle zu dämmen, so können Sie sich dafür 20 % der Sanierungskosten – maximal 12.000 Euro – durch das BAFA erstatten lassen. Aber damit nicht genug: Diese hohen Fördersummen können Sie weiter aufstocken, wenn Sie die Maßnahme im Rahmen eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) umsetzen. Mit dem 5%-iSFP-Bonus erhöht sich der Fördersatz auf insgesamt 25 % und damit 15.000 Euro.

Gut zu wissen ist auch, dass der Staat bereits für die Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans bis zu 80 % der Kosten übernimmt. Mithilfe des iSFP kann der von Ihnen beauftragte Energieeffizienz-Experte die einzelnen Sanierungsmaßnahmen klug planen und sämtliche Förderoptionen ausloten. Dadurch erhalten Sie ab dem ersten Sanierungsschritt mehr Geld, insofern die entsprechende Einzelmaßnahme binnen 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt wird.

NICHTWOHNGEBÄUDE: PRO QUADRATMETER BIS ZU 200 EURO GESCHENKT

Bei der energetischen Gebäudesanierung von Nichtwohngebäuden werden Einzelmaßnahmen, bei förderfähigen Kosten von bis zu 1.000 Euro je m² Nettogrundfläche, mit 20 % Zuschuss gefördert. Das ergibt bis zu 200 Euro je Quadratmeter. Die förderfähige Investitionssumme ist dabei auf 15 Mio. Euro gedeckelt. Für einzelne Sanierungsmaßnahmen von Nichtwohngebäuden, beispielsweise eine Außenwanddämmung aus Mineralwolle, können Sie sich somit bis zu 3 Mio. Euro erstatten lassen.

Eine Dämmung aus Mineralwolle senkt nicht nur den Energieverbrauch eines Hauses

Noch mehr Geld sparen Sie langfristig durch die minimierten Energie- und Betriebskosten Ihres sanierten Hauses. Aber nicht nur der finanzielle Aspekt spricht für eine energetische Gebäudesanierung. Darüber hinaus erzielen Sie, insbesondere durch geeignete Dämmmaßnahmen, einen Werterhalt oder sogar eine Wertsteigerung der Immobilie.

Eine mit Mineralwolle gedämmte Gebäudehülle verbessert den Komfort spürbar und erhöht die Sicherheit und Gesundheit in Wohn- und Arbeitsräumen langfristig. Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI), sagt:

„Mineralwolle schafft ideale Raumtemperaturen zu jeder Jahreszeit. Außerdem sichern Sie mit einer Dämmung aus nichtbrennbarer Mineralwolle sich und Ihre Immobilie vor Brandgefahren. Auch der Schallschutz ist inbegriffen. Und: Da Mineralwolle einen sehr langen Lebenszyklus hat, wird eine Dämmung aus Glas- oder Steinwolle Ihr Haus viele Jahrzehnte nachhaltig schützen.“

Alte Gebäude nachhaltig an neue Wohnansprüche angepasst

NRW. Wohnkomfort inklusive: Eine Mineralwolldämmung ist ein nachhaltiger und wichtiger Schritt auf dem Weg zum energieeffizienten Haus. „Je schlechter das Bauteil heute energetisch dasteht, desto besser rechnen sich energetische Investitionen, wie z.B. eine Dämmung aus Glas- oder Steinwolle,“ so Anke Schwark. Mineralwolle trägt damit maßgeblich zum Werterhalt bei und verlängert den Lebenszyklus des Gebäudes um weitere Generationen.

Wie hervorragend sich Gebäude aus den 1950ern bis 1970ern sanieren und an zeitgemäße
Wohnansprüche anpassen lassen, zeigt auch die gelungene Sanierung eines Einfamilienhauses von 1967, gebaut vom bekannten Architektenpaar Margot Schwilling und Joachim Schürmann und saniert vom Kölner Architekten Thomas Kostulski. Das Haus hatte die für seine Generation typischen Schwachstellen wie eine unzureichende Dämmung in Dach und Fassade, eine wenig kompakte Bauweise und eine ungedämmte Kellerdecke. Dafür aber hat es ganz besondere Raum- und Architekturqualitäten, wurde deshalb prämiert und unter Denkmalschutz gestellt. Bei der Sanierung dieses Wohndenkmals setzten die Architekten rundum auf Mineralwolle und profitierten gleich mehrfach, wie Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI), sagt:

„Die Sanierung mit Mineralwolle lohnt sich unter verschiedenen Aspekten. Mit Mineralwolle vermeiden Sie Energieverluste und Feuchteschäden in der Gebäudestruktur. Auch hemmt dieser nichtbrennbare Dämmstoff im Brandfall die Feuerausbreitung. Zudem erhöhen Sie mit Mineralwolle den Schallschutz und damit die Wohnqualität in Ihren eigenen vier Wänden.“

Textquelle: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Foto: Thomas Kostulski Architekten BDA; www.kostulski-architekten.de