Hitze im Haus:

Tipps zur Abkühlung für heiße Tage 

NRW. Nach einem viel zu kühlen, nassen Frühling drängt jetzt die Hitze ins Haus und ruft den Klimawandel wieder in Erinnerung. Der FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI) verrät, welche energieeffizienten Maßnahmen nachhaltig für kühle Räume und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden sorgen und dabei auch dem Klima helfen.

Haus fachgerecht dämmen

Lassen Sie in einem ersten Schritt die Energiebilanz Ihres Hauses von einem Fachmann prüfen. Das lohnt sich, denn der Energieberater erkennt sofort die Schwachstellen, an denen im Sommer Hitze ins Haus und im Winter Wärme aus dem Haus dringt. Ein Knackpunkt sind meist unzureichend oder gar nicht gedämmte Dach- und Fassadenflächen sowie mangelhaft gedämmte Anschlüsse von Fensterrahmen, Balkonen, Dächern und Decken. Oft lassen sich diese Teilbereiche schnell und leicht dämmen und so langfristig große Energieeinsparungen in Kombination mit einer angenehmen Raumtemperatur erzielen. Ein Beispiel ist die Dämmung der obersten Geschossdecke oder eine Zwischen- und Untersparrendämmung bei Steildächern mit Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle), die auch Heimwerker einfach ausführen können. 

Dämmstoffe aus Mineralwolle sind schnell am und im Haus verlegt. Mit diesen lassen sich auch potenzielle Wärmebrücken bei Bauteilanschlüssen sauber und sicher überdämmen. Das verhindert langfristig bauphysikalisch begründete Bauschäden und die Aufheizung der bestehenden Gebäudehülle in der heißen Jahreszeit. „Unangenehm empfundene, schnelle Temperaturwechsel bleiben den Bewohnern in einem mit Mineralwolle gedämmten Haus erspart. Gleichzeitig bietet Mineralwolle besten Schall- und Brandschutz“, sagt FMI-Geschäftsführer Dr. Thomas Tenzler. 

Fenster verschatten und richtig lüften 

Um die Sommerhitze auszusperren, sind außenliegende Rollos oder Jalousien notwendig. Diese verschatten den Raum sowie die Fensterflächen und verhindern, dass sich diese aufheizen und Wärme an den Raum abgeben. Halten Sie außerdem die Fenster tagsüber am besten geschlossen. Nachts oder frühmorgens sorgen Sie dagegen mit Querlüftung für eine Abkühlung der Innenoberflächen. Diese können dann die Kühle speichern und im Laufe des Tages die Erwärmung des Raumes abpuffern. 

Lassen Sie sich fördern

Dank der attraktiven staatlichen Fördermöglichkeiten lohnen sich energiesparende Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz, wie etwa außenliegende Sonnenschutzeinrichtungen und eine Dämmung, für Klima und Geldbeutel jetzt besonders: „Im Rahmen der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Sie Ihr Haus Stück für Stück nach Bedarf und Budget zum Beispiel mit Mineralwolle dämmen und jede Maßnahme bis zu 15.000 Euro in Kombination mit einem sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan einzeln fördern lassen. Alternativ können Sanierer drei Jahre lang insgesamt bis zu 40.000 Euro Steuern sparen“, so Dr. Thomas Tenzler.

Mehr Infos zu den Fördermöglichkeiten und zur Dämmung mit Mineralwolle erhalten Sie unter:
www.der-daemmstoff.de

Quelle: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Infos zu Bild 1:

Zu den wichtigsten Maßnahmen für mehr sommerlichen Wärmeschutz im Haus gehören außenliegende Verschattungsmaßnahmen an den Fenstern, das Lüften in der kühlen Tageszeit sowie eine fachgerechte Dämmung der Gebäudehülle, etwa mit Mineralwolle.

Infos zu Bild 2:

Eine Zwischensparrendämmung können Heimwerker schnell und leicht in Eigenregie ausführen.

Richtiges Verhalten bei sommerlicher Hitze

VOERDE. Der Klimawandel ist immer häufiger spürbar und wird an manchen Tagen zur körperlichen Belastung. Während sommerlicher Hitze sind Anpassungsmaßnahmen im individuellen Verhalten sinnvoll und erforderlich, zum Beispiel auf den Gebieten der körperlichen Gesundheit und im baulichen Hitzeschutz.

Digitaler Hitzeschutz-Stammtisch am 08.07.2021
War es im Mai noch relativ mild und feucht, konnten im Juni bereits an mehreren Tagen in Folge sommerliche Temperaturen verzeichnet werden. Aus diesem Grund laden Sie Simon Bielinski (Klimaschutzmanager der Stadt Voerde) und Akke Wilmes (Energieberater der Verbraucherzentrale NRW im Kreis Wesel) am 08.07.2021 von 18:30-20:00 Uhr zu einem digitalen Hitzeschutz-Stammtisch ein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Verhalten während Hitzeperioden informieren. Themen sind dabei z. B. das Trinkverhalten, richtiges Lüften sowie der Zeitpunkt des Aufenthalts im Freien und die Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen.
Zudem können Sie sich bei der Arbeit sowie im häuslichen Umfeld auch durch „bauliche“ Maßnahmen (Verschattung, Dämmung, Fenstertausch, …) schützen.

Eine Teilnahme am Hitzeschutz-Stammtisch ist kostenlos möglich. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich.
Interessierte melden sich bitte per E-Mail an, um die Zugangsdaten zu erhalten: stadtplanung@voerde.de.

Verteilaktion der Broschüre „Hitzeknigge“
„Der ‚Hitzeknigge‘ des Umweltbundesamtes dient Bürgerinnen und Bürgern in Zeiten zunehmender Extremwetterlagen und Hitzeperioden als Ratgeber. Interessierte können sich über Möglichkeiten informieren wie sie hitzebedingte Belastungen abmildern oder vermeiden können“, erklärt der Voerder Klimaschutzmanager. „Der ‚Hitzeknigge‘ ist im Voerder Rathaus beim Fachdienst 6.1, im Bürgerbüro oder der Stadtbibliothek erhältlich.“

Weitere Tipps zum Sonnen- und Hitzeschutz, die digitale Version der
„Hitzeknigge“-Broschüre und Informationen zu den kostenlosen Angeboten der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW im Kreis Wesel erhalten Sie auf der städtischen Internetseite unter www.voerde.de/klimaschutz.

Für Fragen kontaktieren Sie bitte den Voerder Klimaschutzmanager Simon Bielinski (Tel. 02855 / 80-512).

Quelle: Stadt Voerde (Niederrhein)

Mehr Geld für mehr Energieeffizienz im Gebäude

Die Fördermöglichkeiten für Neubau und Sanierung werden noch einmal verbessert

NRW. Eine höhere Energieeffizienz von Gebäuden lohnt sich für Klima, Wohlbefinden und Geldbeutel. Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Besitzer sowie mit Genehmigung des Vermieters auch Pächter und Mieter von Wohn- und Nichtwohngebäuden jetzt mit nur einem Antrag höhere Fördergelder denn je erhalten, wenn sie ihre Immobilie energetisch modernisieren. Wer es unbürokratisch mag, für den bietet die steuerliche Förderung bei der Umsetzung energetischer Einzelmaßnahmen am Haus eine gute Alternative. Die Förderung durch die BEG ist wahlweise als Investitionszuschuss oder als Förderkredit mit Tilgungszuschüssen möglich. Auch Bauherren können ab dem 1. Juli 2021 auf attraktive Zuschüsse zurückgreifen.

Dämmung & Co.: 20 Prozent Zuschüsse für energetische Einzelmaßnahmen

Hausbesitzer, die ihr Gebäude Schritt für Schritt passend zum eigenen Zeitplan und Geldbeutel sanieren möchten, haben heute schon zwei Möglichkeiten zum Erhalt staatlicher Fördergelder: Mit der steuerlichen Förderung lassen sich energetische Einzelmaßnahmen am Haus – wie zum Beispiel eine Dämmung mit Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle) von Dächern, Wänden oder Geschossdecken – drei Jahre lang von der Steuer absetzen. Bei einer Investitionssumme von maximal 200.000 Euro gibt es für jede Maßnahme 20 Prozent Förderung und damit bis zu 40.000 Euro Steuervorteile.

Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden fördert seit Januar 2021 auch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit ihrem Teilprogramm „Einzelmaßnahmen“ (BEG EM). Bei einer maximal förderfähigen Investitionssumme von 60.000 Euro erhalten Sanierer eines Wohnhauses für jede Maßnahme bis zu 12.000 Euro (20 %). Für Nichtwohngebäude werden 20 Prozent der Sanierungskosten pro Quadratmeter Nettogrundfläche gefördert, das sind bis zu 200 Euro/m².

Sanieren nach Fahrplan: 5 Prozent iSFP-Bonus für Wohngebäude.

Aber damit nicht genug: Für die Wohnhaussanierung gibt es bei der BEG EM zusätzlich 5 Prozent Bonus und damit bis zu 15.000 Euro Zuschuss pro Einzelmaßnahme, wenn diese an einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gemäß „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ vom Fachmann geknüpft wird. Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI), sagt:

„Wer sein Haus gemäß iSPF schrittweise mit Mineralwolle dämmt, wird nicht nur mit dauerhaft niedrigeren Energiekosten und einem idealen Raumklima belohnt. Glas- und Steinwolle dienen zusätzlich auch dem Schall- und Brandschutz in den eigenen vier Wänden.“

Neu ab Juli: Bis zu 50 Prozent Förderung für Effizienzhäuser und Effizienzgebäude

Zum 1. Juli 2021 treten zwei weitere Teilprogramme der BEG – „Wohngebäude“ (BEG WG) und „Nichtwohngebäude“ (BEG NWG) – in Kraft. Wird ein Wohngebäude zum Effizienzhaus saniert, können bei einer maximal förderfähigen Investitionssumme von 150.000 Euro bis zu 50 Prozent der Kosten und somit bis zu 75.000 Euro gefördert werden. Zusätzlich kann man vom iSFP profitieren, denn mit Erreichen der im iSFP definierten Effizienzhaus-Stufe lassen sich für diese abschließenden Maßnahmen zusätzliche 5 Prozent iSFP-Bonus erzielen, wenn dieser innerhalb von 15 Jahren umgesetzt wird. Für Wohnungsneubauten sind staatliche Zuschüsse von bis zu 37.500 Euro (25 %) im Rahmen der BEG WG möglich.

Weil eine höhere Energieeffizienz auch bei den vielen Nichtwohngebäuden zu mehr Energieeinsparung und damit Klimaschutz führt, werden diese ebenfalls stärker gefördert: Bei der Sanierung zum Effizienzgebäude ermöglicht die BEG NWG Zuschüsse bis zu 50 Prozent der förderfähigen Investitionssumme und damit bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche. Neugebaute Nichtwohngebäude mit Effizienzgebäude-Stufe sind bis zu 450 Euro/m² (22,5 %) förderfähig.

„Auf dem Weg zum energieeffizienten Gebäude ist die fachgerechte Dämmung der Gebäudehülle die erste und wichtigste Maßnahme. Dadurch kann dann auch die neue Anlagentechnik, wie eine Wärmepumpe, effizient arbeiten. Eine geförderte Effizienzhaus- bzw. Effizienzgebäude-Stufe lässt sich mit Dämmsystemen aus Mineralwolle einfach erreichen. Zudem bietet ein mit Mineralwolle gedämmtes Gebäude einen sicheren, ruhigen und komfortablen Wohn- oder Arbeitsort“, so Dr. Thomas Tenzler.

Infos zu Bilder:

1. Die staatliche Förderung für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Neubau und bei der Sanierung war noch nie so attraktiv.

2. Wird ein Wohngebäude zum Effizienzhaus saniert, lassen sich ab 1. Juli 2021 Fördergelder bis zu 75.000 Euro beantragen.

3. Bei der Sanierung zum Effizienzgebäude winken ab 1. Juli 2021 Zuschüsse bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche bei Nichtwohngebäuden. 

Quelle: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.



Verkehrshinweis: Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke

WESEL.

Vom 10. Juni 2021 bis voraussichtlich zum 12. Juni 2021 wird die Theodor-Heuss-
Brücke in Wesel (Isselstraße) saniert. Während der Bauzeit kommt es zu
Einschränkungen des Straßenverkehrs.

Umleitung eingerichtet
Stadtauswärts wird die Fahrbahn auf der Theodor-Heuss-Brücke gesperrt. Der
Verkehr wird über die Schermbecker Landstraße und die Hagerstownstraße
umgeleitet. Stadteinwärts können Verkehrsteilnehmer/innen die Brücke nutzen.

Für Radfahrer und Fußgänger bleibt die Brücke in beiden Richtungen offen.
Die Instandsetzung ist erforderlich, da die Fahrbahndecke Schäden aufweist.
Durchgeführt werden die Arbeiten von der Firma Mesken aus Bocholt.

Quelle: Stadt Wesel

Druckluft sicher nutzen und gleichzeitig Energie und Kosten sparen

Mit sicherheitstechnischen Produkten können Risiken durch Druckluft vermieden werden. Der Technische Handel berät, welche Anwendungen Sicherheit für die Mitarbeiter garantieren.

NRW. In vielen Industriebetrieben werden Anlagen, Maschinen und Werkzeuge mit pneumatischen Antrieben eingesetzt. Von ihnen selbst gehen keine direkten Gefährdungen aus, aber unter Umständen von der „eingesperrten“ Druckluft. Sie ist für bis zu zehn Prozent aller Unfälle bzw. Erkrankungen am Arbeitsplatz verantwortlich: beispielsweise durch platzende und entkoppelte Schläuche, die durch die Luft peitschen, oder durch Blaspistolen, deren Luftstoß die Haut verletzt und mit eingetragenen Partikeln zur Blutvergiftung führen kann.

Sichere Druckluftnutzung ist machbar

Fachbetriebe, die in der Fachgruppe „Schlauch- und Armaturentechnik“ des VTH Verband Technischer Handel e.V. organisiert sind, wissen, wie man die Risiken minimiert. Dazu sollten sich alle Anwender in Handwerk und Industrie zunächst mit diesen elementaren Fragen beschäftigen: Beachten wir alle organisatorischen und technischen Sicherheitsmaßnahmen, wie sie die Betriebssicherheitsverordnung, die Maschinenrichtlinie und produktbezogene Normen vorgeben? Befinden sich unsere Anlagen, deren Einzelkomponenten sowie die Persönlichen Schutzausrüstungen auf dem aktuellen Stand der Technik? 

Wo diese Fragen nicht bejaht werden können, ist Eile geboten. Aber auch wenn diese positiv beantwortet sind, sollten Unternehmen zusätzlich in sicherheitstechnische Komponenten investieren und sie in ihren pneumatischen Anlagen und Druckluftwerkzeugen unter fachlicher Anleitung verbauen. 

Auf dem Markt gibt es mittlerweile ein umfangreiches Sortiment an Produkten, welche Sicherheit bringen und gleichzeitig die Performance der Anlage nicht drosseln. 

  • Mit einschraubbaren Inline-Druckreglern und -Filtern kann ein Unternehmen dafür sorgen, dass im Werkzeug nie ein höherer Druck aufgebaut ist als für die Anwendung benötigt wird. 
  • Wenn zwei- statt einstufige Kupplungen verwendet werden, kann die Trennung vom Stecker sicher erfolgen. Das schlagartige Entweichen der Luft wird verhindert; der Stecker fliegt nicht unkontrolliert durch die Luft und ein Peitschenhiebeffekt des Schlauchs wird vermieden.
  • Ein Kugelhahn sorgt für automatische Entlüftung. Da er abschließbar ist, wird Manipulation ausgeschlossen. 

Dirk Höschle, der das Präventionsprogramm „RIEGLER SAFETY“ beim gleichnamigen Hersteller in Bad Urach betreut, weist auf weitere Vorteile einer sicheren Druckluftnutzung hin: auf Energieeffizienz und Kosteneinsparung. Er sagt: „Viele Werkzeuge, Anlagen und Maschinen werden mit zu hohem Leitungsdruck betrieben. Denken wir zum Beispiel an einen Druckluft-

Ratschenschrauber, dessen Drehmoment für sechs Bar ausgelegt ist, aber an das vorhandene Netz mit acht oder sogar zehn Bar angeschlossen wird. Ein Leitungsdruckregler minimiert hier nicht nur die Unfallgefahr, sondern reduziert auch die Kosten auf Grund des geringeren Luftverbrauchs und verlängert die Lebensdauer der Werkzeuge.“

Fachlicher Rat vom Technischen Handel 

Die Verantwortung für die Sicherheit der Mitarbeiter liegt auch bei drucklufttechnischen und pneumatischen Anwendungen allein beim Arbeitgeber. Er ist dafür zuständig, Anweisungen für den ordnungsgemäßen Umgang mit Druckluft zu erlassen sowie sichere Betriebsmittel zur Verfügung zu stellen. 

Die Routinen am Arbeitsplatz und die Vielfalt der Produkte zur Unfallverhütung und Sicherheit sind jedoch selbst für Sicherheitsbeauftragte kaum überschaubar. Für Riegler-Geschäftsführer Jürgen Wacker ist nach langjähriger Beschäftigung mit der Problematik klar: „Unternehmen sollten auf Nummer sicher gehen und sich von vornherein beim Technischen Händler ihres Vertrauens beraten und schulen lassen; er weiß, welches Produkt für welchen Zweck die meiste Sicherheit garantiert.“ 

Eine Übersicht über qualifizierte Technische Händler bietet der VTH Verband Technischer Handel e. V. auf seiner Webseite: www.vth-verband.de/mitgliederverzeichnis.

Quelle: VTH Verband Technischer Handel e.V.

Fotobeschreibung 1:

Das zweistufige Entkuppeln und Entlüften verhindert den Peitschenhiebeffekt. Der versenkte Knopf verringert die Gefahr des ungewollten Auslösens. Foto: RIEGLER

Fotobeschreibung 2:

Drucklufttechnik: Arbeitsschutz von A bis Z. Quelle: RIEGLER; Grafik: VTH

Fotobeschreibung 3:

Schlauchbruchsicherungen schützen Personen und Arbeitsumgebung vor Schäden, die beim Platzen oder Anreißen einer Druckluftleitung eintreten können. In diesen Fällen unterbricht die Schlauchbruchsicherung sofort den Durchfluss bis auf eine geringe Restströmung und verhindert somit womöglich schwere Verletzungen eines Mitarbeitenden. Foto: RIEGLER

Am 29. Mai 2021 in der „Azubi-Hotline“

Alles zur Ausbildung im Handwerk erfahren Handwerkskammer lädt SchülerInnen zum Schwerpunkt-Beratungstag

NRW. Die Handwerkskammer Düsseldorf bestärkt SchülerInnen in den Abgangsklassen, sich jetzt, kurz vor Schulzeitende, intensiv mit den Qualifizierungs- und beruflichen Möglichkeiten im Handwerk zu beschäftigen. „Die Unternehmen haben ihr Ausbildungsangebot trotz Pandemie weitgehend aufrechterhalten. Und mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Handwerk öffnen sich alle Karrierewelten – nicht nur für Technikinteressierte, sondern auch für Jugendliche, die im Team und
mit Menschen arbeiten und die einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Energieeffizienz von der Pike auf erlernen und praktisch anwenden wollen,“ bringt Kammerpräsident Andreas Ehlert die Botschaft auf den Punkt.
Am Dienstag 29. Mai 2021 schaltet die HWK in der Zeit von 10:00-13:00 Uhr zusätzlich eine „AzubiHotline“. Dahinter steckt mehr als ein weiterer bloßer virtueller Schwerpunkt-Beratungstag: InfoVorträge klären über die Vereinbarkeit von Studium und Lehre auf oder machen mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse oder mit den Chancen auf einen (geförderten) Auslandsaufenthalt vertraut, bzw. informieren Eltern, wie sie die Berufsentscheidung am besten unterstützen können. Auf 25 Videoclips auf der Kammer-Website sagen Auszubildende und AusbilderInnen, was sie an ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf so begeistert. Ausbildungsexperten vermitteln Kontakte in Praktikums- und Ausbildungsbetriebe.

„Sich einmal anonym und gezielt oder eingehend und persönlich über die heute absolut gleichwertige Karriereoption der Karriere mit Lehre beraten lassen – und am Ende vielleicht sogar einen von aktuell rund 1.500 freien Ausbildungsplätzen sichern“, benennt der gelernte und praktizierende Schornsteinfegermeister als Ertrag einer Teilnahme am Aktionstag. Ehlert: „Eine abgeschlossene Berufsausbildung im Handwerk ist Türöffner in jedem Bewerbungsgespräch und ein lebenslang tragfähiges Fundament für alle Aufstiegschancen. Offen stehen Kombinationsmöglichkeiten mit einem dualen oder trialen Studium, die anschließende Meisterfortbildung, die Chance zu qualifizierter
unternehmerischer Selbstständigkeit, Führungsaufgaben in Wirtschaft und Verwaltung. Die AzubiHotline könnte der Gamechanger in einer zukunftsunsicheren Zeit sein!“
Service:

  • Die Azubi-Hotline der HWK ist am 29.5.2021 von 10:00 – 13:00 Uhr unter der
    Tel.: 0211 8795-888 erreichbar.
  • Direkt zu einem WhatsApp-Chat mit den Ausbildungsexperten der HWK geht es unter der
    Tel.: 01575 6426795
  • Weitere Infos und Anmeldung zur vertiefenden Beratung: www.hwkduesseldorf.de/azubi-hotline
  • Mögliche Fragen für einen Anruf bei der Azubi-Hotline:
    Wie finde ich heraus, welcher Beruf am besten zu mir passt? Wo finde ich passende
    Ausbildungsplätze? Wer kann mir beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen helfen? Kann
    ich während der Ausbildung studieren? Ich habe eine Ausbildung im Ausland gemacht. Wo
    kann ich diese anerkennen lassen? Ich habe Schwierigkeiten in der Ausbildung. Wo
    bekomme ich Unterstützung? Ich möchte während der Ausbildung ins Ausland. Gibt es
    finanzielle Unterstützung?

Quelle: Handwerkskammer Düsseldorf

Ausbildung: Positive Zwischenbilanz im Handwerk

Fuhrmann: „Mehr Lehrverträge als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs“
Am 29. Mai 2021: Schwerpunkt-Beratungstag mit „Azubi-Hotline“

NRW. Vielen Branchen und Betrieben des Handwerks geht es gut. Die Aufträge reichen zum Teil bis in den Sommer und auch die konjunkturelle Erwartungshaltung der Unternehmerinnen und Unternehmer hellt sich weiter auf, wie die jüngste Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Düsseldorf ergab.
Insbesondere die Handwerke rund ums Haus spüren weiterhin die hohe Investitionsbereitschaft von Privatkunden, Haus und Wohnung zu modernisieren. Aber auch der öffentliche Sektor hat seine Investitionen beispielsweise in die kommunale Infrastruktur bislang – trotz erheblicher Mehrbelastung der kommunalen Haushalte in Folge der Corona-Pandemie – nicht nennenswert zurückgefahren.

Diese positive Grundstimmung weiter Teile des Handwerks macht sich auch im Ausbildungsverhalten bemerkbar. Kammerhauptgeschäftsführer Axel Fuhrmann: „Zum Ende April konnten wir an Rhein, Ruhr und Wupper knapp acht Prozent mehr Lehrverträge zählen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Dies ist ein starkes Signal der Unternehmen, in den Fachkräftenachwuchs der Zukunft zu investieren!“ Fuhrmann betont jedoch, dass es natürlich auch Branchen gebe, die aktuell in der Nachwuchsrekrutierung sehr zurückhaltend seien. „Vor allem die Handwerke, die, wie Friseure, Maßschneider, Fotografen oder auch Autohäuser, seit über einem Jahr schwer gebeutelt sind, stehen auf der Einstellungsbremse. Hier geht es zunächst einmal ums betriebliche Überleben.“ Auch wenn die aktuelle sehr erfreuliche Entwicklung bei den Lehrverträgen nur eine Momentaufnahme sein kann, so sei die Botschaft des Handwerks doch eindeutig:

Das Handwerk investiert in junge Menschen!

Serviceinfo:
• Aktuell finden sich in der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Düsseldorf über 1.500 offene Lehrstellen im Handwerk an Rhein, Ruhr und Wupper, die noch zum 1. August bzw. 1. September 2021 besetzt werden können. Die aktuellen Ausbildungsangebote sind unter www.hwk-duesseldorf.de/lehrstellen zu finden.
• Am 29. Mai 2021 in der Zeit von 10:00-13:00 Uhr hat die Kammer eine „Azubi-Hotline“ für
Schülerinnen und Schüler geschaltet; die Ausbildungsberatung der Kammer übernimmt
anschließend den Kontakt zu den Betrieben auf, die Praktika und Ausbildungsplätze
vorhalten.

Anmeldung zur Beratung: www.hwk-duesseldorf.de/azubi-hotline

Quelle: Handwerkskammer Düsseldorf

“Vatertag”

Vatertag

NRW. Wir wünschen allen Vätern einen schönen Vatertag!

Bleibt gesund und habt heute viel Spaß!

Eure Redaktion.

Die „neue“ Kurze Straße

WESEL. Im Spätsommer 2020 haben die Bauarbeiten an der Kurzen Straße begonnen.
Zusammen mit den Stadtwerken Wesel GmbH und dem ASG Wesel erneuerte die
Stadt Wesel aufwendig in acht Monaten die Straße und den Kanal.
Die Kurze Straße ist eine Einbahnstraße in der Weseler Innenstadt. Sie befindet sich
unmittelbar an dem Marien-Hospital. Erbaut wurde sie in den 1950er Jahren. In den
Nachkriegsjahren wurden viele Gehwege sehr schmal angelegt. So war der Gehweg
in der Kurzen Straße zum Teil nur 60 Zentimeter breit. Vor allem Menschen, die auf
barrierefreie Wege angewiesen sind, hatten ihre Probleme. Rollatoren oder
Kinderwagen konnten so gut wie gar nicht auf dem Gehweg genutzt werden. Zudem
befand sich die Fahrbahn in einem desolaten Zustand. Aufgetretene Risse im
Asphalt wurden in der Vergangenheit lediglich „geflickt“.

Die Kurze Straße präsentiert sich nun in neuem Glanz. Zeitgemäß wurde sie
barrierefrei in Pflasterbauweise zum verkehrsberuhigten Bereich ausgebaut. Dadurch
profitieren vorrangig Fußgänger*innen, insbesondere mobilitätseingeschränkte
Menschen. Zusätzlich konnten zwei Baumbeete angelegt werden. Eine neue
Parkbank lädt zum Verweilen ein.

Die gesamte Baumaßnahme hat ca. 339.000 Euro gekostet (125.000 Euro für den
Straßenbau und etwa 214.000 Euro für den Kanalbau).
Die Straße bleibt weiterhin eine Einbahnstraße.

Quelle: Stadt Wesel