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Neuer Wirtschaftsförderer zu Besuch bei der Kreishandwerkerschaft

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Neuer Wirtschaftsförderer zu Besuch bei der Kreishandwerkerschaft

Wesels neuer Wirtschaftsförderer, Wendelin Knuf trat Anfang September sein Amt an. Mit Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und dem ehemaligen Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein kam er in seiner zweiten Arbeitswoche zum Antrittsbesuch in die Kreishandwerkerschaft Wesel und traf zum Gespräch auf Kreishandwerksmeister Günter Bode, seinen Stellvertreter Norbert Borgmann und Geschäftsführer Holger Benninghoff.

WESEL. Nach über 30 Jahren als Wirtschaftsförderer und insgesamt knapp fünf Jahrzehnten im Dienst der Stadt Wesel, verabschiedete sich Johannes Opgen-Rhein zu Ende August in den Ruhestand. Sein Nachfolger, Wendelin Knuf ist ebenfalls ein erfahrener Wirtschaftsförderer: 18 Jahre war Knuf als Wirtschaftsförderer der Stadt Bocholt tätig, davon 14 Jahre in leitender Stellung. „Ich sehe Wesel gut aufgestellt“, sagte er bei seinem Antrittsbesuch in der Kreishandwerkerschaft, zu dem ihn sowohl Opgen-Rhein als auch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp begleiteten. Er machte klar, dass er sich als allererstes einen umfassenden Überblick verschaffen wolle. Das Handwerk sei ein wichtiger Partner für die Wirtschaftsförderung, dessen Belange er erfahren und nach und nach abarbeiten wolle. Anders als in Bocholt, wo die Wirtschaftsförderung eine eigenständige Gesellschaft ist, ist sie in Wesel dem Bürgermeisteramt angeschlossen. „Somit hat die Stadtspitze direkten Zugriff und kann eng mit der Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten“, wie Bürgermeisterin Westkamp hervorhob.  

Seitens der Kreishandwerkerschaft nutzten Kreishandwerksmeister Günter Bode, sein Stellvertreter Norbert Borgmann und Geschäftsführer Holger Benninghoff die Gelegenheit, auf Interna einzugehen. Mit Blick auf andere Städte sprach Bode das Thema städtischer Servicegesellschaften an. Diese gibt es in Wesel nicht und die Kreishandwerkerschaft setzt sich dafür ein, dass es auch so bleibt: „Städte dürfen dem Handwerk keine Konkurrenz machen“, meinte der Kreishandwerksmeister. Vor diesem Hintergrund und der seit Monaten anhaltenden Krisenlage betonte Borgmann, dass „Corona die Betriebe viel Geld in Bezug auf die Hygienevorschriften und weitere Auflagen kostet“ – als Obermeister der Innung Sanitär-Heizung-Klima des Kreises Wesel erlebt er das hautnah mit. So bekommt das Stichwort „Privat vor Staat“, das Geschäftsführer Benninghoff einwirft, einen noch höheren Stellenwert.

Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit heißt es nun zwischen Kreishandwerkerschaft, Stadt und Wirtschaftsförderung – vor allem in dieser Krisenzeit, die man am besten gemeinsam durchsteht.

Bildquelle: www.khwesel.de

Textquelle: www.khwesel.de

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